Schüleraustausch mit China

Von der fränkischen Provinz in den fernen Osten

Foto: 45 Fränkische Austauschschüler im Master of Nets Garden in Suzhou 

Am 30. März ist die Delegation aus 45 Schülern und den Lehrkräften Maria Fläschner und Stefanie Stierhof vom Platen-Gymnasium sowie Carolin Gehrsitz und Markus Endres vom Gymnasium Feuchtwangen ins Reich der Mitte aufgebrochen. Erstes Etappenziel war dabei die 24-Millionen-Metropole Shanghai, welche die Reisegruppe zunächst bei Nacht vom Flugzeug aus bestaunen konnte.

Am nächsten Tag tauchten die Gymnasiasten in die pulsierende Megastadt ein und hatten die Gelegenheit, sich vom 88. Stockwerk des Jin Mao Towers aus einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Besonders beeindruckte die Schülerinnen und Schüler die imposante farbenprächtige Skyline bei Nacht.

Foto: Shanghai Skyline

Mit vielen Eindrücken im Gepäck ging es weiter in die in Deutschland weitgehend unbekannte Millionenstadt Suzhou, wo der über 900 Jahre alte „Master of Nets Garden“ einen Einblick in die chinesische Gartenkultur gewährte. Danach stand das erste, mit Spannung erwartete Treffen mit den chinesischen Gastschülern in der Partnerstadt Jingjiang auf dem Programm. In einer feierlichen Zeremonie wurden die fränkischen Jungen und Mädchen von ihren Gastfamilien äußerst herzlich willkommen geheißen. Die Aufregung war Deutschen wie Chinesen deutlich anzumerken. Dank der traditionellen asiatischen Gastfreundschaft erwies sich diese Nervosität jedoch als völlig unbegründet.

Gleich am nächsten Tag konnten Schüler und Lehrer einen typischen Schultag an der Jingjiang Senior Middle School erleben. Unter anderem durften sie sich in der chinesischen Kaligraphie versuchen. Auch Englisch, Kunst und Musik standen auf dem Stundenplan. Manch ein deutscher Schüler war froh, nicht - wie an der Partnerschule üblich - bis spät abends die Schulbank drücken zu müssen. Zum Abschluss des ersten Schultages gab es noch ein deutsch-chinesisches Freundschafts-spiel im Fußball, das mit 3 : 0 an die deutschen Gastschüler ging.

In den kommenden Tagen werden die Gymnasiasten Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung unternehmen, bevor am Ende der Reise als Highlight die „Große Mauer“ und die Hauptstadt Peking anstehen.