Schüleraustausch mit China

Wir behalten ein Stück China im Herzen – Rückkehr aus Jingjiang

Foto: 45 Fränkische Austauschschüler vor der Chinesischen Mauer

"It was a great experience." Mit diesen Worten bedankte sich Herr Endres im Namen aller Beteiligten für die überwältigende Gastfreundschaft der Chinesen auf der gemeinsamen Abschiedsfeier in Jingjiang.
Am Karfreitag waren 45 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften, Maria Fläschner und Stefanie Stierhof vom Platen-Gymnasium sowie Carolin Gehrsitz und Markus Endres vom Gymnasium Feuchtwangen, nach China aufgebrochen. Erstes Etappenziel war die 23-Millionen-Metropole Shanghai.

Foto: Shanghai Skyline

Am 2. April trafen die Teilnehmer der nunmehr 12. Auflage des Schüleraustauschprogramms dann in der Ansbacher Partnerstadt Jingjiang ein. Von dort unternahm die Gruppe zahlreiche Ausflüge, z.B. nach Yangzhou und Wuxi am Tai Wu, dem drittgrößten Süßwassersee Chinas, mit seinen idyllischen Parkanlagen.
Am Ankunftstag stand aber zunächst einmal der Besuch der Jingjiang Senior Middle School auf dem Programm, der mit Spannung erwartet wurde, unterscheidet sich das deutsche und chinesische Schulsystem doch sehr deutlich voneinander. Ungewöhnlich war für deutsche Schüler und Lehrer dabei zum einen der sehr lange Schultag, Montag bis Samstag von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr, zum anderen überraschte die große Klassenstärke. Im Sportunterricht durften die Schüler beim Tauziehen ihre Kräfte messen, wobei das deutsche Team sich, genau wie beim anschließenden Fußballspiel, durchsetzen konnte.


Während der chinesischen Feiertage hatten die Austauschschüler die Gelegenheit, in den Alltag ihrer chinesischen Gastfamilien hineinzuschnuppern. Besonders waren die Jugendlichen von den außergewöhnlichen Aktivitäten und Ausflügen begeistert: Kung Fu- Crashkurs, Go-Cartfahren oder Kochen. Einig waren sich am Ende alle, dass sie von ihren chinesischen Austauschfamilien ungemein herzlich aufgenommen worden sind.
Entsprechend groß war auch der Trennungsschmerz am Tag nach der Abschiedsfeier, bei der Deutsche und Chinesen abwechselnd einstudierte Gesangs- , Tanz- und Instrumentalstücke vortrugen. Zur allgemeinen Belustigung wurden am Schluss auch die deutschen Lehrkräfte dazu geholt, um bei einem Partytanz mitzumachen. Schüler und Lehrer bekamen zum Abschied noch liebevoll verpackte Geschenke.
Von Jingjiang ging es für die fränkische Reisegruppe mit dem Schnellzug in die Hauptstadt Beijing. Neben einer Besichtigung der „Verbotenen Stadt“ und des „Himmelstempels“ blieben dabei vor allem der „Kaiserpalast“ und das Erklimmen der großen Chinesischen Mauer (siehe Foto) als imposantes Erlebnis in Erinnerung.
Der Rückflug über sechs Zeitzonen fand dann am vergangenen Samstag statt, womit der erste Teil des zwölften Chinaaustauschs zu Ende ging. Schüler und Lehrer freuen sich jedoch schon auf den Gegenbesuch ihrer neuen chinesischen Freunde vom 10. bis 18. Juli 2018 in Ansbach und Feuchtwangen. Doch nun steht für alle zunächst mal wieder Unterricht nach Plan auf dem Programm!