Vom 2. bis 6. März 2026 ging es für 44 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9b und 9c in Begleitung von Frau Berrada, Frau Kiefer und Herrn Lober in den Grand Est. Unsere Anlaufstelle für diese Woche war eine Jugendherberge in der Altstadt von Metz! Nach einigem Hin-und Her aufgrund der zunächst beschränkten Zimmerkapazitäten der Unterkunft und langer Planung seit Juli 2025 konnten wir letztendlich doch alle – und es waren dann auch fast alle Französischlernenden der 9. Jahrgangsstufe – Reisewilligen und Frankreichinteressierten mitnehmen! J Unser Busfahrer Andreas wartete auf uns an der Buswendeschleife und pünktlich um 8.15 Uhr konnten wir Richtung Frankreich starten. Gleich am Montag ging es nach Straßburg, wo wir eine sehr informative, kurzweilige und v.a. auch persönliche Führung von Herrn Waldmeyer genießen konnten. Herr Waldmeyer ist der Opa eines unserer Schüler aus den 9.Klassen und führte uns erst durch das Europaviertel, vorbei am Parlement européen, am europäischen Gerichtshof und am Conseil européen, dem Europarat. Unsere Schüler konnten nun vor Ort die Gebäude bestaunen und die Bedeutung dessen erfahren, was Europa, Demokratie und Menschenrechte bedeuten – Themen, die wir bereits in der Theorie im Lehrbuch kennenlernen konnten! Anschließend besichtigten wir die Altstadt von Straßburg mit dem Hauptziel der gotischen Kathedrale. Un grand merci à Monsieur Waldmeyer pour cette visite formidable! Nach einem eindrucksvollen Tag erreichten wir erreichten am Abend unsere Jugendherberge im Zentrum von Metz. Dort wurden erst einmal Zimmer bezogen und ein gemeinsames Abendessen stand an. Am Dienstag fuhren wir nach Morhange, wo wir von vielen Vertretern der Stadt, dem Bürgermeister und Lehrkräften und natürlich den Schülern der Partnerschule des collège Arboretum herzlich empfangen wurden! Zunächst ging es in Kleingruppen gemeinsam mit den jeweiligen Austauschpartnern auf eine geschichtliche und kulturelle Entdeckungstour durch Morhange, dann wurden wir nochmals offiziell im Rathaus empfangen, durften sogar Ratssaal und Bürgermeisterbüro besichtigen, bevor es einen kleinen gemeinsamen Imbiss, von der Stadt Morhange finanziert, gab. Erste Kontakte zwischen den französischen und deutschen Schülern konnten geknüpft werden, die dann am Nachmittag und am folgenden Mittwochvormittag intensiviert wurden: Die insgesamt sehr große deutsch-französische Gruppe von 87 Schülern wurde auf zwei parallel laufende Events verteilt: zum einem fanden kreative Workshops an der Schule, wo unsere Schüler das Schulleben kennen lernen konnten, statt, zum anderen besuchten wir das neu eröffnete «espace mémorial» in Morhange, welches die Ereignisse rund um den ersten und zweiten Weltkrieg erfahrbar machte. Wir konnten durch diesen immersiven Gang durch dieses Museum erleben, was es heißen konnte, zum Beispiel in einer Art nachgebauten Schützengraben zu stehen. Zudem wurde dieser Einblick in die deutsch-französische Vergangenheit noch durch den Besuch des «monument de souvenir de Morhange» außerhalb der Stadt ergänzt, einer Gedenkstätte an die Opfer der Weltkriege. Der Blick von oben auf die Ebene, wo einst die Schlacht von Morhange tobte und unzählige Opfer forderte, machte uns umso mehr bewusst, was es heißt, diesen Austausch gemeinsam erfahren und die deutsch-französische Freundschaft pflegen zu dürfen. Am Mittwoch Nachmittag ging es dann nach Nancy, am Donnerstag stand ein gemeinsamer Rundgang von Metz auf dem Programm. Wir verabschiedeten uns von unseren französischen Austauschpartnern nach einem schönen, gemeinsamen Tag. Am Freitag fuhren wir nach dem Frühstück nach einer Woche voller Eindrücke zurück nach Feuchtwangen. Was bleibt, ist erst einmal Danke zu sagen, denn dank der großzügigen Erasmus+Förderung konnte diese wunderschöne und erlebnisreiche Fahrt fast vollständig finanziert werden. Was bleiben wird, sind v. a. unvergessliche, gemeinsame Momente, die Zusammenhalt im Rahmen dieser Fahrt erfahrbar gemacht haben. In Erinnerung bleiben unter anderem auch schöne Anekdoten, z.B. wenn 44 ausgehungerte Schüler am Abend gemeinsam mit den drei Lehrern in einen französischen Supermarkt einfallen, die Kassiererin schier überfordert vor einem nicht enden wollenden Band an aufgelegten Snacks und Lebensmitteln! Und zu guter Letzt: Wir hatten traumhaftes Wetter, fast sommerliche Temperaturen - und das für Anfang März: Wenn Französischschüler reisen…! J
Sabine Berrada, OStRin
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